KRISTALLHUETTE ERWEITERUNG

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Kristallhuette, 2013

Mitten im Skigebiet Hochzillertal auf über 2.000 m Höhe liegt die „Kristallhütte“, ein 2003 im „Tiroler Stil“ mit viel Holz, ausladenden Dächern und Balkonen errichtetes Haus, das mit seinen 8 Superior-Doppelzimmern eher Hotel als reine Skihütte ist. Die Aufgabe des Architekten bestand zum einen darin, das exponiert an einer Hangkante stehende Hauptgebäude um eine Küche zu erweitern, einen Weinkeller einzurichten und Teile der bestehenden Terrasse in einen Wintergarten umzuwandeln. Zum anderen sollte ein Zubau mit weiteren Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste bzw. die Betreiber errichtet werden.

Ursprüngliche Grundidee des Entwurfs war es, unter Ausnutzung der natürlichen Hanglage einen dreigeschossigen Zubau so neben das Bestandsgebäude zu platzieren, dass lediglich eine begehbare Dachfläche das darunter liegende Gebäude erahnen lässt. Große Teile der Betreiberwohnung ganz unten und der darüber liegenden vier Maisonnette-Apartments verschwinden nach hinten im Hang, während sie sich nach Süden über große Glasfronten Richtung Zillertaler Alpen öffnen. Während der Planung wünschte sich der Bauherr zusätzlich einen Wellnessbereich, der – auf zwei Säulen aufgeständert – dem Erdgeschoss aufgesetzt wurde. Um diesem komplett oberirdisch in Erscheinung tretenden Volumen die Dominanz zu nehmen, erhielt der Aufbau rundum eine verspiegelte Oberfläche.

Die auch südseitig ins Erdreich abgesenkte Wohnung bildet den Sockel, auf dem vier leicht tortenstückförmigen Maisonetten zueinander versetzt angeordnet sind. Ein Luftraum nimmt den schmal geschnittenen Apartments im Erschließungsbereich die Enge, in der oberen Ebene befindet sich der große Schlafraum, unten der Aufenthaltsbereich inklusive einer integrierten Badewanne mit Ausblick in die Berge. Die gesamte Innenausstattung ist maßgeschneidert, großteils in heimischer Lärche ausgeführt. Über einen Verbindungstunnel wurde der Zubau unterirdisch an den Bestand angeschlossen, womit auch die Gäste im Haupthaus witterungsgeschützten Zugang zum Wellnessbereich erhalten.

Augrund der hochalpinen Lage musste die Baustelle in einem sehr knappen schneefreien „Zeitfenster“ von wenigen Monaten abgewickelt werden. Dafür wurde die Holzkonstruktion größtenteils vorfabriziert und in nur einer Woche vor Ort montiert und sofort abgedichtet. (Text: Claudia Wedekind)

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ARCHITEKT DI BERNHARD STOEHR ZT/SV

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